Krise im Südsudan
und Sudan

Cholera. Hunger. Gewalt. Vertreibung.

Während die Welt auf andere Krisen blickt, kämpfen Millionen Familien im Südsudan und im Sudan ums nackte Überleben – weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit. Besonders betroffen sind wieder einmal die Kinder: durch Krankheit, Mangelernährung, Gewalt und den Verlust ihrer Familien.

Südsudan: Krankheit und Hunger bedrohen eine ganze Generation

Im Südsudan hat sich die humanitäre Lage dramatisch verschärft. Überschwemmungen, jahrelange Konflikte und ein kollabierendes Gesundheitssystem haben 2025 eine verheerende Cholera‑Epidemie ausgelöst. Zehntausende Menschen sind bereits erkrankt, viele von ihnen Kinder unter fünf Jahren, für die eine Infektion lebensbedrohlich ist. Familien wie jene von Marwa, die mit ihren Kindern in ein überfülltes Lager in Malakal fliehen mussten, finden dort kaum Schutz: es gibt dort weder sauberes Wasser, noch ausreichende medizinische Versorgung und es herrschen katastrophale hygienische Bedingungen. Aufgrund des Lebensmittelmangels leiden viele Kinder an Mangelernährung, die sie zusätzlich schwächt –  jede Krankheit kann tödlich enden.

SUDAN: NEUE FLUCHTBEWEGUNG UND ALARMIEREND VIELE UNBEGLEITETE KINDER

Auch im benachbarten Sudan spitzt sich die Lage dramatisch zu. Eine neue Gewaltwelle in Darfur hat mehr als 22.600 Menschen zur Flucht gezwungen. Rund zwei Drittel davon sind Kinder. Viele flohen aus El Fasher in abgelegene Gebiete von Süd‑Darfur. Besonders alarmierend ist die Zahl unbegleiteter Minderjähriger: Im Lager Fina Dar Omo registrierte World Vision fast 200 Kinder ohne Eltern. Auch hier sind die Bedingungen in den Lagern katastrophal: wenig Nahrung, fehlendes Trinkwasser und eine kollabierende Gesundheitsversorgung führen dazu, dass schon über 1.100 Menschen an Masern erkrankt sind, die für bereits Geschwächte oftmals tödlich sind.


Wir handeln – aber wir brauchen dich!

World Vision ist vor Ort und leistet lebensrettende Nothilfe, dazu zählt die medizinische Notversorgung und Cholera‑Behandlung, das Bereitstellen von sauberem Trinkwasser und Hygienemaßnahmen, Schutz‑ und Betreuungsangebote für Kinder und psychosoziale Unterstützung für traumatisierte Familien.
Kinder im Südsudan und Sudan brauchen jetzt Schutz, Versorgung und Hoffnung.
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Lass diese Menschen nicht im Stich