390.000 Kinder auf der Flucht.
Im Libanon eskaliert die Not. Jetzt zählt jede Stunde.
Familien fliehen Hals über Kopf. Kinder lassen ihre Schulen, ihre Freunde, ihr Zuhause zurück. World Vision ist vor Ort – seit über 50 Jahren im Libanon – und hilft sofort.
Was gerade passiert
Der Libanon erlebt eine neue Welle der Vertreibung. Seit dem 2. März 2026 wurden über eine Million Menschen vertrieben – darunter 390.000 Kinder. Die Evakuierungsbefehle treffen ganze Regionen auf einmal. Für Kinder bedeutet das: kein Zuhause, keine Schule, keine Sicherheit.
Fast 90 % der Notunterkünfte sind überfüllt. Familien schlafen in Schulen, Autos, auf der Straße. Was fehlt, ist das Nötigste: warme Mahlzeiten, sauberes Wasser, ein sicherer Ort für Kinder.
Besonders besorgniserregend ist die psychische Lage. Kinder im Libanon erleben seit Jahren Krisen: Wirtschaftskollaps, COVID-19, die Explosionskatastrophe in Beirut 2020 und nun erneut Vertreibung und Gewalt. Laut UNICEF berichteten 72 % der Eltern, dass ihre Kinder während des Konflikts unter Angst und Nervosität leiden.
„Jedes Mal, wenn Familien zur Flucht gezwungen werden, verlieren Kinder das wenige, was ihnen an Stabilität noch geblieben ist.“
– Heidi Diedrich, Landesdirektorin World Vision Libanon
Lage verschärft sich
Die Lage verschlechtert sich täglich. Angriffe treffen zunehmend Gebiete, die bisher als relativ sicher galten. Im Süden des Landes wurden zentrale Transportrouten zerstört. Rund 150.000 Menschen sind dadurch von Hilfe abgeschnitten. Mindestens 64 Angriffe auf Gesundheitseinrichtungen haben 51 Todesopfer gefordert und Krankenhäuser zur Schließung gezwungen. Jeden Tag werden im Libanon durchschnittlich zehn Kinder getötet und 36 verletzt.
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Die Lage im Libanon ist dramatisch. Die Zahlen sprechen für sich

über eine MIO.
Menschen vertrieben seit 2. März 2026

390.000
Kinder auf der Flucht

Knapp 150.000
Menschen bereits von World Vision versorgt, darunter 52.000 Kinder
Quellen: OCHA/UNICEF, Stand April 2026; World Vision Österreich Pressemitteilung, 10. März 2026.
World Vision vor Ort
Wir helfen. Sofort. Direkt.
World Vision arbeitet seit über 50 Jahren im Libanon. Als eine von nur wenigen Organisationen ist World Vision auch im gefährlichen Grenzgebiet im Süden des Landes aktiv. Mit über 150 Mitarbeitenden vor Ort helfen wir Menschen, die niemand sonst erreicht.

Soforthilfe für vertriebene Familien
Decken, Thermodecken, Matratzen und warme Mahlzeiten erreichen die Menschen in den überfüllten Notunterkünften. Seit Beginn der jüngsten Eskalation hat World Vision bereits knapp 150.000 Menschen versorgt, darunter mehr als 52.000 Kinder.

Schutz und Unterstützung für Kinder
In sicheren Räumen innerhalb der Notunterkünfte erhalten Kinder psychosoziale Begleitung. Unsere Mitarbeitenden hören zu, spielen mit ihnen, helfen ihnen, das Erlebte zu verarbeiten. Denn Kinder brauchen mehr als nur Nahrung und ein Dach über dem Kopf.
Finanzierungslücke
World Vision benötigt 15 Millionen US-Dollar für die Nothilfe in den nächsten 90 Tagen. Rund 5,2 Millionen fehlen noch. Jede Spende hilft, diese Lücke zu schließen.
Trotz allem: In den ersten 30 Tagen hat World Vision in 407 Sammelunterkünften über 611.000 warme Mahlzeiten verteilt, fast 10.000 Hygienekits ausgegeben, Trinkwasser für tausende Familien organisiert und psychosoziale Betreuung für Kinder gestartet. Die Hilfe kommt an. Aber sie reicht noch nicht für alle.
Du kannst jetzt helfen
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