Nord-Cotabato

Nord-Cotabato
Philippinen

Die LAge in Nord-Cotabato

Nord-Cotabato liegt auf der Insel Mindanao im Süden der Philippinen. Zwischen sattgrünen Reisfeldern und dichten Wäldern leben Familien, die jeden Tag darum ringen, ihren Kindern das Nötigste zu ermöglichen. Die Philippinen zählen zu den wachstumsstärksten Volkswirtschaften Südostasiens, doch hier, auf Mindanao, kommt davon wenig an.

Wenn zwei Euro pro Tag nicht reichen

In Nord-Cotabato leben zahlreiche Familien von weniger als umgerechnet zwei Euro pro Tag. Die wirtschaftlichen Möglichkeiten sind begrenzt, und viele Eltern können weder für ausreichende Ernährung noch für die Bildung ihrer Kinder sorgen. Ohne stabile Einkommensquellen bleibt der Kreislauf der Armut bestehen.

Wenn Schulen nicht zum Lernen einladen

Schulen im Projektgebiet sind schlecht ausgestattet, es mangelt an Lesematerial und qualifizierten Lehrkräften. Viele Kinder können nicht altersgemäß lesen und schreiben. Für Familien in abgelegenen Gebieten ist allein der Schulweg lang und beschwerlich.

Wenn Kinder keine Stimme haben

Armut und fehlende Strukturen machen Kinder verletzlich. In vielen Gemeinden gibt es keine funktionierenden Kinderschutzmechanismen. Kinder haben kaum Möglichkeiten, sich Gehör zu verschaffen oder an Entscheidungen teilzuhaben, die ihr Leben betreffen.

Wenn die Natur zur Bedrohung wird

Nord-Cotabato gehört zu den zehn am stärksten von Überschwemmungen betroffenen Provinzen des Landes. Erdrutsche und Fluten gefährden immer wieder die Lebensgrundlagen der Familien. Die ärmsten trifft es am härtesten, denn sie haben keine Rücklagen für den Wiederaufbau.

So Helfen Wir:

World Vision Österreich arbeitet hier nun seit Sommer 2026 gemeinsam mit World Vision Niederlanden, World Vision Philippinen und der lokalen Bevölkerung daran, die Lebensbedingungen von Kindern und ihren Familien nachhaltig zu verbessern. Das Projekt ist langfristig bis 2032 angelegt, denn echte Veränderung braucht Zeit.

Gute Bildung fördern

Lehrkräfte erhalten gezielte Fortbildungen, Schulen werden mit dringend benötigtem Lernmaterial ausgestattet. Gemeinsam mit der lokalen Bevölkerung entstehen Bildungsangebote, die auch Kinder in schwer erreichbaren Gebieten einbeziehen. So entstehen die Voraussetzungen dafür, dass jedes Kind lesen und schreiben lernt.

Stabile Einkommensquellen schaffen

Armut ist kein Schicksal. Eltern und Erziehungsberechtigte werden dabei unterstützt, berufliche Fähigkeiten zu entwickeln. In Trainings lernen sie, wie sie ein Einkommen erwirtschaften, sinnvoll sparen und ihre Ausgaben planen können. Ziel ist, dass Familien langfristig selbst für sich sorgen können und kein Kind aus finanzieller Not die Schule abbrechen muss.

Kinder schützen und stärken

Gemeinsam mit den Gemeinden entstehen sichere Umgebungen für Kinder. Familien werden befähigt, ihre Kinder vor Gewalt, Ausbeutung und Vernachlässigung zu schützen. Gleichzeitig werden Formate geschaffen, in denen Kinder und Jugendliche sich zu Themen äußern können, die sie betreffen. Veränderung beginnt dort, wo Kinder gehört werden.

Gemeinden auf Naturkatastrophen vorbereiten

Damit Überschwemmungen und Erdrutsche nicht immer wieder Existenzen zerstören, wird die Widerstandsfähigkeit der Gemeinden gestärkt. Familien lernen, Risiken zu erkennen und sich auf Katastrophen vorzubereiten. Gemeinsam mit lokalen Strukturen entstehen Schutzmaßnahmen, die besonders die verletzlichsten Familien in den Blick nehmen.