Mittendrin statt am Rand
Während die anderen Kinder draußen spielen, sitzt Boubacar drinnen. Er ist sieben Jahre alt, lebt im Dorf Taïf Thiéckéne im ländlichen Senegal und will nichts lieber, als dabei sein.
Während die anderen Kinder draußen spielen, sitzt Boubacar drinnen. Er ist sieben Jahre alt, lebt im Dorf Taïf Thiéckéne im ländlichen Senegal und will nichts lieber, als dabei sein.
Als Kimberlys Mutter Dania zum ersten Mal ihre Periode bekam, wusste sie nicht, was mit ihr passiert. Niemand hatte mit ihr darüber gesprochen. Es gab keine Erklärung, keine Vorbereitung, keine Unterstützung. Ihr Vater reagierte mit Wut statt mit Verständnis.
Zum Weltflüchtlingstag: Warum Selbstbestimmung der wirksamste Kinderschutz ist – und woran die humanitäre Hilfe sich dringend neu ausrichten muss.
Wenn Falene von der Schule nach Hause kam, wartete kein Spielplatz auf sie. Kein Ball, kein Seil, keine Freundinnen. Auf sie wartete ein Steinhaufen.
Eine Frage, gestellt in einem Hof von Dostea in Nyanyembe, Tansania: „Können Sie sagen, dass Sie die Armut hinter sich gelassen haben?“
Die Antwort kam ohne Zögern. Laut, gemeinsam: „Ndiyo. Tumeachana na umaskini.“ Ja. Wir haben die Armut hinter uns gelassen.
Von Wien nach Bukoba: Wie ich allein nach Tansania reiste – und tausend Prozent wiederkomme!
Kein Strom. Keine Hefte. Keine Buntstifte.
550 Kinder an einer Grundschule in der Provinz Aleppo. Bis vor kurzem war das ihr Alltag. Mit Spenden aus Österreich konnte World Vision vier Maßnahmen umsetzen, die den Schulalltag dieser 550 Kinder grundlegend verändert haben.
Ein Mädchen zu sein, ist in vielen Ländern der Welt sehr schwierig, in manchen sogar lebensgefährlich. Viel zu oft sind es Mädchen, die einen hohen Preis bezahlen, wenn eine Umweltkatastrophe oder ein Krieg über ihre Heimat hereinbricht: Sie werden gezwungen, die Schule abzubrechen, um Geld zu verdienen und ihrer Familie das Überleben zu ermöglichen. Aus denselben Gründen steigen dann auch die Zahlen der Frühverheiratungen sprunghaft an.
Seit 2015 gehen weltweit 50 Millionen mehr Mädchen zur Schule. Allein in Bangladesch haben sich durch gemeinsame Anstrengungen über 1.300 Dörfer für kinderheiratsfrei erklärt.
Anfang Dezember hatten drei unserer Kolleginnen und Kollegen sowie ein Vorstandsmitglied die besondere Gelegenheit, unser neues Projekt in Idumbala, Tansania, zu besuchen. Was sie dort erlebten, zeigt eindrucksvoll, wie nachhaltige Entwicklungszusammenarbeit Leben verändert.
„Ich kann das Leid, die Schikanen und all die schockierenden Erinnerungen und Misshandlungen, die ich erlebt habe, nicht vergessen. Ich denke immer wieder daran.“
„Ich war damals sehr verletzt, als mein Vater mich schlug und mich zwang, die Schule abzubrechen, denn ich wollte unbedingt weiter lernen, und niemand kümmerte sich um mein Wohlergehen.“
Unsere neue Dauerspende für Wasserversorgung, die auch in zwanzig Jahren noch funktioniert.

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